28. Mai 2020

Wirtschaftsgipfel 2020

Am 28. und 29. Mai 2020 fand der 4. Wirtschaftsgipfel des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, dieses Mal nicht in Brüssel, sondern in digitaler Form statt. Die Vorstandsvorsitzenden und Präsidenten von Handwerkstag, Industrie- und Handelskammertag, Genossenschaftsverband, Bankenverband und Sparkassenverband in Baden-Württemberg übergaben ein gemeinsames Positionspapier mit dem Titel

„Mittelstand stärken – Corona-Krise gemeinsam bewältigen“.

Die Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hatte den jährlich stattfindenden Gipfel 2017 ins Leben gerufen.

Andreas Torner vom Bankenverband Baden-Württemberg betont: „Unser dringendstes Anliegen ist die Aussetzung der Bankenabgabe für 2020. Allein in Deutschland hatten die Banken knapp 2 Milliarden Euro an den Single Resolution Fund gezahlt. Auf Europa gerechnet sprechen wir über ein mögliches zusätzliches Kreditvolumen von 500 Milliarden Euro. Ebenso wichtig ist die Gleichstellung der steuerlichen Abzugsfähigkeit dieser Bankenabgabe. Zur Begleichung dieser  müssen deutsche Banken zusätzlich 900 Millionen Euro Ertragssteuer entrichten. Bei Gleichbehandlung innerhalb des Euroraumes könnten die Banken in Deutschland ihr Eigenkapital hierdurch um über 500 Millionen Euro stärken.“

Weiter führt Torner aus: „Die Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie die privaten Banken begleiten die KMU in Baden-Württemberg mit einem breiten Finanzierungsangebot. Dabei gehen die Bankdienstleistungen über die klassische Kreditversorgung hinaus: Die baden-württembergischen Unternehmen nutzen zur Finanzierung ihres globalen Geschäfts auch Absicherungsinstrumente,internationalen Zahlungsverkehr und bei Bedarf Kapitalmarktinstrumente.“

Videos zur Veranstaltung:

Kurzer Teaser zur Einstimmung

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